Golden steht es da und reflektiert die Sonnenstrahlen. Auf dem Haupt eine weiße Krone. Edel präsentiert es sich in einem gläsernen Gefäß, an dem sich Wasserperlen den Weg nach unten bahnen.  Der erste Schluck. Der hopfige Geschmack entfaltet sich. Ein Genuss. Erfrischend. Ach, dieses  Feierabend-Bier – richtig lecker. Aber was ist eigentlich lecker? Wann empfinde ich etwas als schmackhaft? Wann wird eine Geschmacksexplosion im Mund ausgelöst?  Kommt es auf die Stimmung an? Auf den Appetit? Oder verbindet man mit leckeren Nahrungsmitteln positive Erinnerungen?  Nein, das kann es nicht sein. Da war dieser Abend, zu viel Bier, …  Lassen wir das. Ich will nicht darüber reden. Vielleicht macht eine Zutat Dinge lecker? Volltreffer! Zumindest was Bier betrifft. Denn der wichtigste Bestandteil eines Bieres ist die Leckerness. Das hat die Internetrecherche ergeben. „Die Leckerness macht aus dem einfachen Hopfengetränk einen Zaubertrank, der Glück und Freude spendet, und deshalb seinen gottgleichen Status erhalten hat“, ist dort zu lesen. Aber so vertrauenswürdig ist die Quelle „Stupidedia – die  sinnfreie Enzyklopädie“  wohl nicht, schließlich fehlt dort ein Fakt: Die Leckerness muss ein Franke erfunden haben. Denn so viel Leckerness wie in dieser Region ist nirgendwo anders zu finden. Also lasst es euch schmecken.