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Kündigt sich kurzfristig Besuch an, verfallen wir in einen regelrechten Aufräum-Marathon. Jetzt aber schnell alle im Haus rekrutieren und Ordnung in das Chaos bringen! Damit du zukünftig und jederzeit entspannt die Haustür öffnen kannst, geben wir dir 5 Aufräumtipps an die Hand. Denn: Ordnung halten ist kein Hexenwerk.

Tipp 1: Ordnung ist die halbe Miete
Es stimmt leider: Wer immer Ordnung hält, muss weniger aufräumen. Räumt man nach der Benutzung alles wieder an seinen Platz, muss man beim nächsten Mal weniger (oder im besten Fall: nie mehr) aufräumen. Doch gut Ding braucht Weile. Gerade weil der Mensch ein Gewohnheitstier ist, fallen ihm radikale Umstellungen schwer. Im Durchschnitt dauert es circa 21 Tage bis sich eine neue Routine etabliert hat. Aber Durchhalten lohnt sich!

Tipp 2: Nicht alles zur gleichen Zeit, konzentriere dich auf eine Sache
Lege dir ein begrenztes Aufräum-Zeitintervall von 15 Minuten fest. In diesem Zeitraum widmest du dich lediglich einem „Gebiet“ (z. B. Kleiderschrank, Spielzeugecke etc.). So bleibst du fokussiert an der Arbeit, behältst den Überblick und kannst dich zudem für weitere Aufräumaktionen motivieren. Ebenfalls wichtig sind Belohnungen. Nach getaner Arbeit stolz auf sich zu sein und zu reflektieren, stärkt das Selbstbewusstsein. Also warum nach dem Aufräumen nicht mal mit einem Kaffee und dem LANDmadla-Magazin auf die Couch setzen?

Tipp 3: Sei ehrlich zu dir selbst
Solltest du beim Aufräumen feststellen, dass sich im Laufe der Zeit mehr Sachen als nötig angesammelt haben, lohnt eine grundlegende Entrümpelung. Gehe dabei nach folgendem Prinzip vor: Schnappe dir drei Kartons und beschrifte jeweils einen davon mit BEHALTEN, AUSSORTIEREN, WEIß NICHT. So musst du dich bei jedem Einzelteil fragen, wie wichtig dir das jeweilige Stück noch ist. Sei dabei streng zu dir selbst, nur so mistest du strukturiert und Schritt für Schritt dein Hab und Gut aus. Zum Schluss nimmst du dich noch einmal der WEIß NICHT Kiste an. Ziel ist es, am Ende zwei Kisten mit BEHALTEN und AUSSORTIEREN zu erhalten. Sieh dir für die aussortierten Sachen Tipp 5 an.

Tipp 4: Nutze die Gunst der Stunde
Wenn du sowieso gerade dabei bist, jedes Teil einzeln in die Hand zu nehmen, mache dir die Mühe und verpasse deinen Schränken und Regalen eine Grundreinigung. Schnappe dir also einen Putzlappen und einen Eimer Wasser und los geht’s. 2-in-1 ging noch nie einfacher.

Tipp 5: Mache deine alten Sachen zu Geld
Mache Andere mit deinen alten Sachen glücklich. Egal ob Bücher, Kleidung oder Möbel – für alles findet sich ein neuer Besitzer. Entweder du veranstaltest einen Hofflohmarkt oder meldest dich für einen Verkaufsstand auf einem Flohmarkt in deiner Nähe an (Inspiration findest du in der aktuellen LANDmadla-Ausgabe). Anderenfalls eignen sich Tauschbörsen und Flohmarkt-Apps, um aus seinen ausrangierten Sachen Geld zu machen. Sollte dann noch etwas übrig bleiben, freuen sich lokale Sozialstiftungen immer über Sach- und Warenspenden.

Beachte: Biete nur Sachen zum Verkauf an, die noch gut in Schuss sind! Nicht funktionierende Elektrogeräte solltest du vorschriftsgemäß entsorgen.