Liebe Landmadla, für etwas mehr als zwei Wochen bin ich weg aus der heimeligen Bamberger Redaktion, weg vom Alltagsstress, denn ich mache Urlaub, aber ich nehme dich natürlich mit auf meine Reise durch das Land, das so viele Eigenheiten hat. Ich teste mich durch kulinarische Spezialitäten und Sehenswürdigkeiten. Begleite mich auf meinem Roadtrip entlang der Ostküste und bewundere beziehungsweise wundere dich über die gleichen Dinge wie ich. Hier ist Teil zwei des Reisetagebuchs. 

LANDmadla goes USA - Teil 2!

Cape Henry Light House in Virginia Beach

Tag 6: Virginia Beach

In Virginia Beach sehen wir uns den Boardsidewalk mit einer riesigen Neptunstatue und den Cape Henry Leuchtturm an. Der Leuchtturm liegt in dem aktiven Militärstützpunkt Little Creek und ist daher streng reguliert. Hier braucht man seine Reisepässe! Dafür ist das Busshuttel zu den Leuchttürmen und dem Aussichtspunkt First Landing kostenlos. Einzig der Aufstieg den Leuchtturm hinauf kostet Eintritt.

Tag 7: Washington

LANDmadla goes USA - Teil 2!

Das Capitol in Washington

Es geht auf in die Hauptstadt der USA: Washington D.C. In unserem AirBnb angekommen, machen wir uns auf den Weg nach Washington und laufen die berühmten Sehenswürdigkeiten wie das Lincoln Memorial und das Washington Monument (Das übrigens schon seit 2011 nicht betretbar ist, da es nach einem Erdbeben saniert werden muss). In den USA   gerade High-School-Schüler und Studenten ihre Abschlüsse gemacht. Der inoffizielle Fototermin vor dem Ball auf den Stufen zum Lincoln Memorial bietet eine ganz schöne Show, zumindest für mich, die alle Abendkleider bewundern kann. Als es dann langsam dämmert gehen die Lichter über all an, an den Gebäuden und auch auf den Wiesen und in den Bäumen beginnt es zu leuchten. In den vielen Grünflächen in Washington gibt es nämlich H   underte von Glühwürmchen .

Fun Fact: Als die Stadt Washington genannt werden sollte, waren alle dafür – alle außer George Washington selbst. Also nannte man sie District of Columbia, nach Christoph Columbus, doch nachdem George Washington verstorben war, wurde der Name prompt geändert und so heißt die Hauptstadt USAs heute Washington D.C.

LANDmadla goes USA - Teil 2!

Washington Monument

Tag 8: Washington

Am zweiten Tag in Washington machen wir die klassische Touri-Tour mit dem Hop on Hop off Bus, wir sehen uns die US Constitution und die Declaration of Independence, den Botanischen Garten und das Air and Space Museum an. Übrigens sind alle staatlichen Museen in Washington kostenlos, aber für die Tickets muss man lange anstehen oder im Falle des African American History Museum sogar Online Tickets ergattern. Wir sehen uns das Capitol an und gehen in das International Spy Museum – das ist ein privates Museum mit 25$ Eintritt, aber lohnenswert mit vielen interessanten Geschichten über Spione und Spionagetechniken und interaktiven Teilen, in denen man selbst zum Geheimagenten wird. Das weiße Haus können wir nur aus der weiten ferne betrachten – deutsche Staatsbürger haben keine Chance auf eine Führung und auch Amerikaner selbst müssen monatelang planen und häufig ein paar Kontakte haben. Mehr hätten wir auch gar nicht ins Programm quetschen könne, denn in Washington so wie in fast allen Städten, in denen wir waren, beginnen alle Sightseeing Attraktionen um 9 oder 10 Uhr und schließen um 17 Uhr, das lässt nur knapp 8 Stunden, die man auch locker mit nur zwei Museen füllen könnte. Planung ist angesagt!

LANDmadla goes USA - Teil 2!

Pfau im Philadelphia Zoo

Tag 9: Philadelphia

In Philadelphia gibt es nicht besonders viel zu sehen. Der einzige Punkt auf unserer Liste ist der Philadelphia Zoo, er war der erste in ganz Amerika. Es ist ein hübscher Zoo mit vielen Tieren, die wir in deutschen Tierparks nicht finden würden, doch – mitten in der Stadt gelegen – haben die Tiere meiner Meinung nach viel zu kleine Gehege. Und auch den Tieren selbst sieht man an, wie sie unter den Bedingungen leiden. Deshalb kann ich den Zoo nicht weiterempfehlen. Der Eintritt von 25$ liegt weit über unseren gewohnten Preisen und sollte eine artgerechte Haltung wohl eigentlich finanzieren können… sehr traurig. Also lieber in einer anderen Stadt investieren.

Tag 10 & 11: Boston

LANDmadla goes USA - Teil 2!

Faneuil Hall

Mit Boston haben wir unsere Lieblingsstadt in den USA gefunden – was mit unter daran liegen könnte, dass man den Einfluss des British Empire hier sehr deutlich sehen kann. Die zahlreichen Parkanlagen – wie der Public Garden, Grünflächen und alten Gebäude sind in einen englischen Flair getaucht. Außerdem ist Boston im Sommer der perfekte Ort um Wale zu sehen. Deswegen fahren wir mit einem Whalewatching-Boot hinaus und tuen genau das. Trotz der warmen Temperaturen ist es auf dem Wasser ganz schön kalt, doch der Ausblick lohnt sich. Wir bekommen sogar ganze 7 Buckelwale zu sehen, darunter auch ein Wal-Kalb mit seiner Mutter.
Eine leckere Stärkung danach finden wir in Faneuil Hall – ein Markthalle mit allerlei Essensständen von Thai über Italienisch bis zum Hummer wird hier jeder erdenkliche Geschmack fündig. Sein Essen kann man dann auf den angrenzenden Plätzen im Freien mit musikalischer Untermalung genießen. Auch geschichtlich hat Boston viel zu bieten, schließlich ist Boston eine der ältesten Städte in den USA. Der Freedom-Trail ist etwa 4km lang, es ist eine Strecke, die man allein oder mit Tour-Guide ablaufen kann, um alles über Bostons Geschichte zu erfahren und gleichzeitig die Schönheit der Stadt zu bewundern.
Boston ist übrigens auch die Stadt der berühmten Universitäten – Harvard und MIT sind unter anderem hier zu finden, also lassen wir es uns nicht nehmen, durch die prunkvollen alten Gebäude auf dem Harvard-Campus zu schlendern.

Tag 12, 13 & 14 : New York

LANDmadla goes USA - Teil 2!

Skyline von Manhatten

Das erste was es über New York zu sagen gibt ist: es ist verdammt groß. New York mit seinen vielen Stadtteilen ist ein riesiges Gebiet und es dauert lange von Ort zu Ort zu kommen. Das sollte man immer im Hinterkopf behalten! Die beste Möglichkeit sich hier fortzubewegen ist mit der Metro über die Metrocard, eine Fahrt kostet pauschal ungefähr 2,50€. Um von unserem AirBnb in Brooklyn nach Manhatten zu kommen, brauchen wir eine ganze Stunde.

Als erstes packen wir die berühmten Sehenswürdigkeiten an: One World Trade Center, Ground Zero, die Statue of Liberty (die man von der kostenlosen Staten Island Fähre aus gut ansehen kann, man sollte nur sicher gehen bei Abfahrt von Manhatten-Seite auf der rechten Seite der Fähre zu stehen), auch den Times Square und die 5th Avenue laufen wir ab.

LANDmadla goes USA - Teil 2!

High Line New York

Zu vielen typischen Attraktionen kommen wir gar nicht, da wir eigentlich nur 2 Tage in New York haben. Den Blick vom Empire State Building lassen wir aus, ebenso wie Top of the Rocks und den Central Park. Unsere Highlights sind allerdings ganz sicher der Washington Square Park – ein sehr hübscher Platz mit Parkanlage, der am Freitag angenehm besucht, aber am Samstag völlig überfüllt war- und die Highline: Eine weitere Parkanlage allerdings mit besonderem Touch. Denn dieser Park ist eigentlich eine stillgelegte Güterzugtrasse. Die Schienen sind an manchen Stellen noch erkennbar und natürlich hat man die alten romantischen Verzierungen an den Aufgängen zur Highline häufig belassen, ansonsten erinnert hier nichts an Züge, es ist eine ca. 2 km lange Spazierstrecke im Grünen, auch die echten New Yorker wird man hier finden, die auf den Rasenflächen in der Sonne liegen oder ein Picknick mitgebracht haben.  Ein schöner Ort um in einer so lauten Großstadt wie New York mal abzuschalten und zu entspannen.

Den ersten Teil des Reisetagebuchs findest du hier.