Foto: @jmason / Unsplash

Bei manchen Menschen stimmt die Chemie einfach. So oder so ähnlich hat das sicherlich jeder von uns schon einmal gehört. Dass hinter der Aussage mehr steckt als nur eine Floskel, wird dieser Beitrag zeigen.

Ein Date. Zwei Menschen treffen sich zum allerersten Mal. Beide wollen sich von ihrer besten Seite zeigen und greifen deshalb zu Parfüm, Aftershave und Co. Das Übertünchen des eigenen Körpergeruchs durch künstliche Duftstoffe ist aber leider der falsche Weg bei der Partnersuche. Wir Menschen sind der Tierwelt nämlich ziemlich ähnlich und lassen uns von unseren Trieben leiten und steuern. Hierbei ist auch unsere olfaktorische Wahrnehmung, unser Geruchssinn, relevant. Dass unsere Nase für die Aufnahme von Gerüchen zuständig ist, wissen wir alle. Nicht aber, dass das vomeronasale Organ eine essentielle Rolle bei der Suche eines Sexualpartners einnimmt. Dieses sitzt zwar in der Nase, ist aber mit unserem Gehirn und der dort stattfindenden Gefühlsentwicklung verbunden. Sitzt uns nun ein Zeitgenosse gegenüber, verströmt dieser zu jeder Zeit Pheromone, sogenannte Sexuallockstoffe. Diese Lockstoffe registrieren wir unterbewusst und kategorisieren diese anhand einer Skala von „passt“ bis „passt nicht“. Hüllen wir uns also in eine Duftwolke an Kosmetika, verfälschen wir unseren echten Eigengeruch und stoßen eventuell einen potentiellen Partner zurück. Wenn du also demnächst jemanden nicht riechen kannst, liegt das vielleicht gar nicht an deiner Sympathie für das Gegenüber, sondern vielmehr an der Evolution.